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Was kostet eine Website? Ehrlich erklärt.

Die kurze Antwort lautet: Es kommt darauf an. Die lange Antwort steht hier – ohne Preisliste, dafür mit den Punkten, die den Aufwand wirklich bestimmen. Und mit den zwei Wegen, das Ganze zu bezahlen.

01 Kurz gesagt

Eine Website kostet so viel, wie sie Arbeit macht.

Seitenzahl, Inhalte, Fotos, Funktionen, Pflege und Sonderwünsche bestimmen den Aufwand – nicht die Größe Ihrer Firma. Deshalb steht hier keine Preisliste, sondern die Rechnung, die wir gemeinsam aufmachen. Vor dem Start bekommen Sie einen Festpreis. Und wenn der Einmalbetrag gerade nicht passt, gibt es dieselbe Leistung als monatliche Rate.

02 Aufwand

Wovon der Preis abhängt.

Sechs Punkte entscheiden, ob ein Projekt schlank bleibt oder groß wird. Sie können jeden davon mitgestalten – deshalb lohnt es sich, sie zu kennen.

  1. Seitenzahl

    Eine Startseite mit drei Unterseiten ist an einem Nachmittag konzipiert. Zwanzig Seiten mit eigener Struktur sind ein Projekt. Jede Seite braucht Aufbau, Text, Bild und einen Platz im Menü – sonst findet sie niemand.

  2. Inhalte

    Liegen Ihre Texte fertig vor, geht es schnell. Müssen sie geschrieben, gekürzt oder aus alten Broschüren gerettet werden, ist das ein eigener Arbeitsschritt – und der wird fast immer unterschätzt.

  3. Fotos

    Stock-Bilder sind billig und sehen auch so aus. Ein Fototermin bei Ihnen im Betrieb kostet einen Tag, hält aber Jahre – und entscheidet darüber, ob Ihre Seite austauschbar wirkt oder wie Sie.

  4. Funktionen

    Ein Kontaktformular ist Standard. Terminbuchung, Shop, Stellenportal, Kundenlogin, mehrere Sprachen – jede Funktion bringt Technik, Test und Pflege mit. Deshalb gehört jede einzelne vorher auf den Tisch.

  5. Pflege

    Eine Website ist kein Möbelstück. Updates, Backups, Erreichbarkeit: Entweder Sie übernehmen das selbst, oder die Wartung läuft im Hintergrund mit. Beides ist in Ordnung – es muss nur jemand tun.

  6. Sonderwünsche

    Eigene Animationen, eine Schnittstelle zur Warenwirtschaft, ein durchgezogenes Bildkonzept: alles machbar. Nur eben nicht nebenbei. Solche Wünsche gehören vor den Festpreis – nicht auf die Schlussrechnung.

03 Marktübliches

Warum Pauschalpreise im Netz selten stimmen.

Wer im Netz nach dem Preis für eine Website sucht, bekommt Zahlen – aber keine Grundlage. Denn kein Anbieter weiß vorher, wie viele Seiten Sie brauchen, ob Ihre Texte fertig sind und ob am Ende ein Shop daran hängt. Hinter fast jeder Pauschale steckt einer von drei Fällen:

  • Der Lockpreis. Er gilt für die kleinste denkbare Variante. Alles, was Sie wirklich brauchen, kommt später als Nachtrag dazu.
  • Der Baukasten. Design von der Stange, Inhalte hineingefüllt, fertig. Kann für den Start reichen – ist aber eine andere Leistung als eine gebaute Website.
  • Der Durchschnitt. Und Durchschnitt heißt: Für die eine Hälfte der Kunden ist er zu hoch, für die andere zu niedrig. Für Sie stimmt er zufällig.

Ein Preis vor dem Gespräch ist geraten. Ein Preis nach dem Gespräch ist nachrechenbar – und der hält dann auch.

04 Zwei Wege

Festpreis oder monatliche Rate.

Beide Wege enthalten dieselbe Leistung. Der Unterschied liegt nur darin, wie sie sich über die Zeit verteilt.

Weg 01 · Einmalig

Der Festpreis vor dem Start

Sie bekommen vor dem ersten Handgriff einen Preis, der hält. Was darin enthalten ist, steht im Konzept: Seitenzahl, Fototermin, Technik, Livegang. Kommt unterwegs ein neuer Wunsch dazu, besprechen wir ihn vorher – nicht auf der Rechnung.

  • Sie haben das Budget im laufenden Jahr eingeplant.
  • Sie wollen die Website als Investition verbuchen.
  • Sie möchten das Thema danach abgeschlossen haben.

Weg 02 · Monatlich

Dieselbe Website als Rate

Gerade am Anfang ist Geld das knappste Werkzeug. Deshalb gibt es dieselbe Website auch als monatliche Rate: Sie starten mit voller Leistung, die Kosten verteilen sich auf monatliche Raten. Pflege, Updates und Erreichbarkeit laufen dabei mit.

  • Sie gründen gerade und brauchen den Spielraum.
  • Sie kalkulieren lieber planbar pro Monat.
  • Die Website soll arbeiten, bevor sie bezahlt ist.

Gleiche Leistung – nur anders verteilt. Was nicht passiert: dass der eine Weg heimlich der teurere wird, weil Sie ihn gerade brauchen. Welcher besser passt, klären wir im Gespräch – das ist eine Frage Ihrer Planung, nicht Ihrer Verhandlung.

05 Verteilung

Wie sich die Kosten verteilen.

Die beiden Wege von eben, nebeneinander gestellt: die Tafel „Einmalig“ und die Tafel „Monatlich“. Das Schaubild ist schematisch – es zeigt die Form der Zahlung, nicht ihre Höhe. Aus der Größe der Flächen lässt sich weder ein Betrag ablesen noch, welcher Weg der günstigere ist.

Zwei Modelle nebeneinander: links ein einziger großer Block für die einmalige Zahlung, rechts eine Reihe gleich großer kleiner Blöcke für monatliche Raten.
Einmalig oder monatlich
  1. Ein Block

    Unter „Einmalig“ liegt eine einzige geschlossene Fläche, ohne Unterteilung – so wie die Zahlung selbst: ein Vorgang, vor dem Start vereinbart und danach erledigt.

  2. Eine Reihe

    Unter „Monatlich“ liegen gleich große Felder nebeneinander. Gleich groß heißt: Keine Rate wächst mit der Zeit, jede wiegt so viel wie die davor.

  3. Das markierte Feld

    Ein Feld ist farbig hervorgehoben: der Monat, in dem Sie gerade sind. Updates, Backups und Erreichbarkeit laufen darin mit – wie in jedem anderen Feld der Reihe auch.

  4. Das offene Ende

    Nach rechts werden die Felder blasser, dem Hintergrund entgegen. Die Reihe ist deshalb keine Zählung – wie lange sie läuft, klären wir vorher im Gespräch.

06 Prüfen

Woran Sie ein faires Angebot erkennen.

Sie müssen dafür nichts von Technik verstehen. Sechs Punkte reichen – und sie gelten für jedes Angebot, auch für meines.

  • Es steht ein Gespräch davor. Wer ohne eine einzige Rückfrage einen Preis nennt, kennt Ihr Projekt nicht – sondern nur seinen Durchschnitt.

  • Es listet Leistungen statt Schlagworte. „Suchmaschinenoptimierung“ ist kein Posten. Seitentitel, Struktur, Ladezeit und Einträge in Kartendiensten sind welche.

  • Es sagt auch, was nicht enthalten ist. Ein gutes Angebot zieht eine Grenze. Nur so wissen Sie vorher, wo Nachträge anfangen.

  • Es nennt einen Termin. Ein Livegang ohne Datum ist ein Wunsch, kein Plan. Der Termin gehört ins Konzept – und wird dann gehalten.

  • Es klärt die Rechte. Bilder, Schriften, Quellcode: Was Sie bezahlt haben, muss Ihnen auch gehören – dauerhaft und ohne Nachlizenzierung.

  • Es regelt den Abschied. Domain, Zugänge, Inhalte: Wenn wir irgendwann getrennte Wege gehen, gehört alles davon Ihnen – ohne Diskussion.

07 Ihr Anteil

Was Sie selbst beeinflussen können.

Der größte Hebel liegt nicht im Angebot, sondern in der Vorbereitung. Vier Dinge sparen in fast jedem Projekt spürbar Aufwand.

  1. Inhalte früh sammeln

    Texte, Logo, Ansprechpartner, Öffnungszeiten: Je vollständiger das Material zum Start ist, desto weniger Schleifen drehen wir später. Unvollständig ist dabei völlig in Ordnung – unauffindbar nicht.

  2. Entscheider klären

    Eine Person entscheidet, der Rest liest mit. Nichts verlängert ein Projekt so zuverlässig wie drei gleichberechtigte Meinungen zur selben Überschrift.

  3. In Stufen denken

    Nicht alles muss zum Livegang fertig sein. Wir bauen zuerst, was Anfragen bringt – der Rest wächst nach, wenn Sie sehen, was tatsächlich gebraucht wird.

  4. Ihren Rahmen nennen

    Sagen Sie im ersten Gespräch, was Sie sich vorstellen. Das spart uns beiden zwei Runden – und ich sage Ihnen direkt, was darin gut geht und was ich mir sparen würde.

Haltung

Was eine Website kostet, hängt an dem, was Sie schon haben.

Zwei Betriebe mit derselben Seitenzahl können weit auseinanderliegen. Der eine hat Logo, Texte und Bilder beisammen, der andere fängt bei null an. Das ist der größte Posten, und er hat mit Gestaltung nichts zu tun.

Deshalb steht am Anfang eine Bestandsaufnahme und kein Angebot. Danach wissen Sie, welche Arbeit wirklich anfällt — und welche Sie sich sparen können.

08 Fazit

Und wie Sie es konkret machen.

Eine Website kostet so viel, wie sie Arbeit macht. Wer Ihnen ohne Gespräch eine Zahl nennt, rät. Wer nach dem Gespräch einen Festpreis nennt, meint es ernst – und wenn der Einmalbetrag gerade nicht passt, verteilen wir ihn.

30 Minuten – unverbindlich, ohne Verkaufsdruck. Danach wissen Sie, was Ihr Projekt an Aufwand bedeutet und welcher der beiden Wege besser zu Ihnen passt. Geben Sie gerne Bescheid.

Oder direkt: 0162 / 890 81 26 · info@barth-mediadesign.de

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