Barth Mediadesign

Projektbericht · Industrie · Kraichgau

Zwei Auftritte, ein Absender.

Unternehmensgruppe und Werkstatt-Shop getrennt aufgestellt — und trotzdem als ein Haus erkennbar.

  • TYPO3
  • Shopsystem
  • Google Ads
  • Industriefotografie
Vier Mitarbeiter vor der Laserschneidanlage in der Fertigungshalle
Die Mannschaft in der Fertigung — eigene Aufnahme
Kunde
SIM-TEC
Region
Kraichgau
Branche
Blechverarbeitung, CNC-Zerspanung
Leistungen
Website, Shop, Anzeigen, Fotografie

01 Ausgangslage

Ein Betrieb, zwei sehr verschiedene Fragen.

Wer Blechteile fertigen lässt, sucht einen Zulieferer. Wer einen Werkstattschrank kauft, sucht ein Produkt. Das sind zwei Suchen, zwei Erwartungen und zwei völlig verschiedene Wege zum Abschluss.

Beides unter einem Dach zu zeigen, hätte beide Seiten geschwächt: Der Einkäufer hätte einen Shop gesehen, der Werkstattleiter eine Unternehmensgruppe. Also wurde getrennt — aber nicht auseinandergerissen.

  • Auftragsfertigung: Blechverarbeitung und CNC-Zerspanung
  • Eigenes Produkt: Werkstattschränke und Betriebsausstattung
  • Dazu Karriere, Ausbildung und soziales Engagement der Gruppe

02 Aufgabe

Trennen, ohne zu zersplittern.

Zwei Auftritte, die jeweils ihre eigene Aufgabe erfüllen — und die trotzdem sichtbar zum selben Haus gehören.

  1. Gruppe zeigen

    Standorte, Fertigung, Ausbildung, Engagement: alles, was einen Zulieferer glaubwürdig macht, bevor jemand anfragt.

  2. Produkt verkaufen

    Der Shop muss durch ein großes Sortiment führen, ohne dass jemand eine Typennummer kennen muss.

  3. Gefunden werden

    Für das Produkt läuft die Suche über Google — organisch und über Anzeigen, die vom ersten Tag an sichtbar sind.

03 Lösung

Zwei Systeme, eine Handschrift.

Die Gruppe läuft auf TYPO3, der Shop auf einem eigenen Shopsystem. Verschiedene Technik, gleiche Bildsprache, gleicher Absender.

01 · Gruppe

Die Unternehmensgruppe als Beleg

Auf der Gruppenseite steht, was ein Einkäufer prüft, bevor er anfragt: Fertigung, Standorte, Ausbildung, Engagement in der Region. Das ist kein Beiwerk — bei Auftragsfertigung ist genau das die Entscheidungsgrundlage.

02 · Shop

Zwei Fragen statt einer Typenliste

Der Shop führt über zwei Fragen zur passenden Serie: Was soll gelagert werden, und wie schwer ist es. Wer die Systemfamilien nicht kennt, landet trotzdem beim richtigen Schrank — statt sich durch einen Katalog zu klicken.

03 · Bilder

Fotografiert in der eigenen Halle

Fertigung, Produkte und Mannschaft sind vor Ort entstanden. Bei einem Betrieb, der damit wirbt, selbst zu bauen, was er verkauft, wäre ein gekauftes Hallenbild der denkbar schlechteste Einstieg.

Wer selbst fertigt, sollte auch selbst fotografiert sein. Alles andere merkt der Einkäufer.

Armin Barth, Barth Mediadesign

04 Ergebnis

Was heute nachprüfbar ist.

Drei Dinge, die auf den beiden Seiten selbst zu sehen sind.

Zwei Zugänge, kein Bruch

Auftragsfertigung und Produktverkauf haben je einen eigenen Auftritt. Wer vom einen zum anderen wechselt, erkennt trotzdem denselben Betrieb.

Auswahl ohne Vorwissen

Der Shop fragt nach der Aufgabe, nicht nach der Bezeichnung. Das ist der Unterschied zwischen einem Katalog und einem Verkaufsgespräch.

Eigenes Bildmaterial

Halle, Maschinen, Produkte, Menschen — alles aus dem eigenen Haus und über Jahre gewachsen.

Zahlen stehen hier bewusst keine. Die gehören in den Report des Kunden – nicht auf meine Website.

05 Bildstrecke

Beide Auftritte, wie sie heute laufen.

Zum Vergrößern anklicken — die Ansichten stammen von den laufenden Seiten.

Startseite der SIM-TEC Group: Luftaufnahme der Werkshallen mit Solardächern, darüber das Menü und die Überschrift zur Blechverarbeitung.
Die Unternehmensgruppe — Fertigung und Standorte gleich auf der Startseite
Shop von SIM-TEC Solutions: links die Überschrift „Storage Kings“, rechts ein Auswahlfeld mit zwei Fragen zur passenden Schrankserie, darunter vier Werkstattschränke.
Der Shop — zwei Fragen führen zur passenden Systemfamilie
Lagermitarbeiter im Firmen-Hoodie scannt mit einem Handgerät Ware im Regal, im Hintergrund die weite, hell ausgeleuchtete Fertigungshalle.
In der Fertigung — eigene Aufnahme für beide Auftritte

Zwei Systeme

Warum hier nicht alles in einem System liegt.

Ein Shop und eine Unternehmensseite haben wenig gemeinsam. Der eine braucht Varianten, Warenkorb und Versandlogik, die andere braucht Ruhe und Belege. In ein System gezwungen, wird eines von beiden zum Kompromiss.

Getrennte Systeme kosten etwas mehr Abstimmung und sparen dafür jeden Umweg. Was zusammengehört, hält die Gestaltung zusammen — nicht die Datenbank.

07 Fragen

Drei Fragen zu diesem Projekt

Wäre eine gemeinsame Website nicht günstiger gewesen?

In der Anschaffung ja, im Betrieb nicht. Ein Shopsystem und eine Unternehmensseite haben verschiedene Anforderungen; zusammengelegt bremst jede Änderung an der einen Seite die andere aus. Getrennt bleibt beides schnell.

Wie hängen die beiden Auftritte zusammen?

Über Gestaltung, Bildsprache und Verweise. Wer vom Shop zur Gruppe wechselt, sieht denselben Absender — auch wenn darunter zwei verschiedene Systeme laufen.

Lohnen sich Anzeigen für Industrieprodukte?

Wenn es ein klar benennbares Produkt gibt: ja. Bei reiner Auftragsfertigung ist die Suche unschärfer und der Weg länger. Was in Ihrem Fall gilt, sieht man nach den ersten Wochen an den Suchbegriffen — nicht vorher.

08 Weitere Projekte

Arbeit, die man nachrechnen kann.

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09 Kontakt

Reden wir über Ihre zwei Geschäfte.

30 Minuten – unverbindlich, ohne Verkaufsdruck. Danach wissen Sie, ob ein zweiter Auftritt sich für Sie rechnet und was er kostet. Geben Sie gerne Bescheid.

Oder direkt: 0162 / 890 81 26 · info@barth-mediadesign.de

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